Die Privatinseln der Kreuzfahrt-Reedereien

Von der Gangway geht es direkt ins Paradies. Keine weiten Transfers von einem Hafen, der weit außerhalb liegt und bezahlt werden kann bequem mit der Bordkarte. Die Verpflegung, die an Bord inklusive ist, ist es in der Regel auch auf den Inseln. Somit müssen Passagiere nicht extra auf das Schiff zurück oder Mehrkosten einplanen. Dieses sind nur einige Vorteile, die das Anlaufen einer Privatinsel mit sich bringt. Kein Wunder, dass immer mehr Reedereien sich neben ihren Traumschiffen auch Trauminseln zulegen. Einige dieser Paradiesinseln stellen wir Ihnen an dieser Stelle einmal näher vor.

Harvest Caye

Im Süden von Belize liegt diese herrliche Privatinsel der Norwegian Cruise Line. Umfassende Poollandschaften, private Luxus-Cabanas und ein Shopping Village mit lokaler Handwerkskunst sowie Markenshops lassen auf Harvest Caye keine Wünsche offen. Hier lässt es sich herrlich entspannen. Aber auch Passagiere mit einer Vorliebe für Action kommen auf ihre Kosten. So gibt es eine Seilrutsche, die über die komplette Insel führt und auch Wassersport kann reichlich betrieben werden.

Princess Cays

Am südlichen Ende von Eleuthera hat sich die Reederei Princess Cruises ihr Privatdomizil auf den Bahamas gesichert. Per Tenderboot bringt die Kreuzfahrtgesellschaft ihre Gäste an Land, wo sie auf 16 Hektar verteilt das karibische Flair genießen können. Ein Spaziergang an langen Traumstränden ist ebenso möglich, wie eine Tour mit einem Glasbodenboot oder eine Inselrundfahrt, bei der es auch kleine Dörfer zu erkunden gibt. Natürlich steht zudem ein reichhaltiges Wassersportangebot zur Auswahl.

Ocean Cay MSC Marine Reserve

Erst im Dezember 2019 begrüßte MSC Cruises ihre ersten Passagiere auf Ocean Cay. Das Besondere: Die Insel auf den Bahamas diente vorher der Sandgewinnung. Heute finden Kreuzfahrer ein wunderschönes Naturparadies mit schneeweißen Stränden und kristallklarem Wasser vor. MSC setzt hier nicht auf großes Entertainment, sondern stellt den Einklang mit der Natur in den Vordergrund. So gibt es eine Korallen-Aufzucht und die Gäste können sich beispielsweise über die Erhaltung der Korallenriffe oder den Schutz der Ozeane informieren.

Cococay

Ein komplett anderes Konzept erleben die Passagiere von Royal Caribbean International. Das Motto für die Privatinsel auf den Bahamas lautet “A perfect Day at Cococay”. 2019 wurde die wunderschöne Insel für 250 Millionen Dollar umgebaut. Entstanden ist ein gigantischer Wasserpark mit spektakulären Rutschen. Darunter die höchste Wasserrutsche in Nordamerika und der größte Süßwasserpool der Karibik. Dieser Park ist allerdings nur gegen Aufpreis zu nutzen. Aber auch sonst hat die Insel viel Schönes zu bieten. Herrliche Strandabschnitte mit kostenlosen Liegen und Hängematten, im Wasser erlebt man teils schon direkt in Strandnähe die Begegnung mit einem Stachelrochen und natürlich warten Souvenirshops, die in typisch karibischen Hütten untergebracht sind.

Dieses ist nur eine kleine Auswahl an privaten Inseln. Und der Trend bei den Reedereien geht weiter in Richtung Privatinsel. So plant Royal Caribbean International eine weitere Insel in der Südsee zu erwerben, die dazu noch klimaneutral betrieben werden soll. Kreuzfahrer können sich also auch in Zukunft auf viele weitere exklusive Inseln freuen.