Muay Thai

MMA – Mixed Martials Arts oder schlicht Kampfsport aus allen Stilrichtungen, liegt voll im Trend. Bei Fernsehübertragungen und beim Live-Stream via Internet werden traumhafte Einschaltquoten erreicht. Und bei Weltmeisterschaftskämpfen der verschiedenen Verbände, wie der UFC, EFC, ONE oder Kunlun Fight sitzt weltweit eine Fangemeinde vor dem Bildschirm, die sich zahlenmäßig mit der bei der Übertragung der Europameisterschaften im Fußball messen kann.

Kaum ein Sportstudio, insbesondere in größeren Städten, kann sich inzwischen ohne Kurse für MMA am umkämpften Markt behaupten. Wobei die Zahl der wirklich guten Trainer in Deutschland sehr eingeschränkt ist. Während in den USA, Südafrika und vor allem in Asien Kampfsportschulen seit Jahrzehnten Tradition haben, sind die wenigen professionellen Trainingszentren für Kampfsportler hierzulande rar gesät. Was liegt näher, als den kommenden Urlaub mit Sport zu verbinden. In Thailand gibt es über das gesamte Land verteilt Muay Thai-Schulen, die auch Urlaubsgästen in einem Kompaktkurs die Grundbegriffe dieses Traditionssports vermitteln – auch für Frauen. Und wer mehr lernen will, der kann für ein paar Monate das tropische Königreich in Asien zu seinem Wohnsitz machen.

Sporturlaub für Hartgesottene

Wer früher nach Thailand, Korea oder Japan flog, um einen Kampfsport zu erlernen, der wurde belächelt. Abgestempelt als jemand, der zu viele Filme von Van Damme, dem teils lächerlich wirkenden Chuck Norris oder des überheblichen Steven Seagal gesehen hatte, verschwiegen die meisten Sporturlauber den Grund ihrer Reise. Heute ernten Sie Anerkennung im Familien- und Bekanntenkreis, wenn sie Idolen wie Bruce Lee oder Jacky Chan nacheifern.

Thailand
Thailand

Aber man sollte sich nichts vormachen! Muay Thai ist kein Sport für Ängstliche, Zögerliche oder für Menschen, deren aggressivster Sport bislang Badminton war. Und eine sehr gute körperliche Fitness ist unbedingte Grundlage, um überhaupt eine Trainingseinheit zu überstehen.

Erstklassige Hotels inklusive Spa

Es geht nicht zu wie bei Rocky, bei dem Ratten-verseuchte Unterkünfte und Ein-Hand-Liegestütze zur Charakterbildung und Motivation dienten. Auf der thailändischen Insel Koh Samui sind vorzügliche, ruhig gelegene Hotels in Strandnähe verfügbar. Die bieten quasi selbstverständlich ein Spa, damit sich der geschundene Körper nach einem harten Trainingstag erholen kann.

Inzwischen gibt es Reiseanbieter, die Sporturlaub mit Muay Thai und Komfort vermitteln. Trainiert wird in riesigen, klimatisierten Kampfpalästen. Die warten mit hochmodernen Fitnessstudios, Ernährungswissenschaftlern und Paläo-Cafes auf. Alle entstanden, nachdem die UFC für eine Explosion der Fanzahlen in der MMA gesorgt hat. Und erstaunlicher Weise fühlen sich anerkannt schöne Menschen von diesem Sport angezogen. Fußballstars aus Europa, bekannt für die immer perfekt sitzende Frisur, gehören ebenso zu den Muay Thai-Anfängern, wie Victoria’s Secret Modells, Golfprofis der PGA oder Casino Profis wie das 777 Casino.

Nirgendwo definiert sich dieser Trend besser als im The Siam in Bangkok. Es ist ein Hotel, das berühmt ist für sein einzigartig ansprechendes, geradezu faszinierendes Design, eine unschätzbare Sammlung von Antiquitäten und – etwas irritierend – Muay Thai. Der Star der Show ist Yin. Er ist Olympiatrainer und zählt die thailändischen Prinzessinnen zu seinen Sportschülern.

Wie man Muay Thai in Phuket lernt

Wie viele Legenden ist er kleiner als erwartet. Aber er ist eine herausragende Erscheinung. In der Kampfkunst gibt es eine Faustregel: Je tödlicher der Kämpfer, desto freundlicher ist er. Yin ist wirklich sehr, sehr freundlich. Und sein gebrochenes Englisch macht seinen tödlichen Kunstton entzückend. Mit herzlich-sympathischem Lächeln erklärt er: “Ich schlage und mache dich sehr schläfrig”, womit er einen KO-Schlag meint. Und sagt er: “Du gehst mit Rädern ins Bett!”, dann meint er damit einen Krankenwagen.

In den Trainingspausen wird das Wissen zur Tradition des Muay Thai vermittelt. Wai Khru beispielsweise. Das kurze, musikalische Thai-Ritual, das jeder Kämpfer vor einem Kampf ausführt. Dabei geht es darum, seinem Land, seinen Eltern sowie den Lehrern zu danken und Respekt zu zeigen. Es ist mit Dehnungsübungen verbunden und eine optimale mentale Vorbereitung, um sich furchtlos und selbstbewusst seinem Gegner zu stellen. Die Tradition geht so weit, dass es im The Siam einen eigenen Tätowierer gibt. Dieser entwirft magisch-religiöse Sak Yan-Designs. Die sehen den mystischen Symbolen ähnlich, die Angelina Jolie und Cara Delevingne auf den Schultern tragen.

Wer mehr als „nur“ Muay Thai will, der geht zum Bangkok Fight Lab. Es wird von Morgan Perkins geführt, einem brasilianischen Jiu-Jitsu-Meister aus Utah. Er lebt seit über einem Jahrzehnt in Bangkok. Die Trainingshalle erinnert an einen Flugzeughangar. Darin finden sich ein Muay Thai Ring, ein Octagon, also ein achteckiger Käfig, zahllose Matten und noch mehr Boxsäcke. Unter einem Deckenventilator von der Größe eines Helikopterrotors klettern Frauen und Männer immer wieder und wieder an Seilen bis fast zur Hallendecke. Die Szenerie erinnert an Szenen aus James Bond, Austin Powers und an Filme, in denen die geheimnisvollen Ninjas wie aus dem Nichts auftreten.

Das Bangkok Fight Lab hat alles, um seinen MMA-Stil zu verfeinern.
In der von Tiger Balm geschnürten Luft werden Griffe, Hebel, Schläge, Kombinationen und Tritte so lange geübt, bis die Erfolgswahrscheinlichkeit bei deutlich über 95% liegt.

Koh Samui – Muay Thai und MMA auf der Trauminsel

Im La Mai Muay Thai zu trainieren, ist ein Privileg, das für einen Freizeitsportler zum einzigartigen Erlebnis wird. Ralph Beale ist eine Legende unter den Trainern für Muay Thai. Im La Mai Muay Thai Camp trifft man den bescheiden wirkenden, überaus freundlichen Mann, der halb Thai, halb Cockney ist, aber deutlich weniger schrill, als der berühmte Londoner Stadtteil.

Menschen reisen aus der ganzen Welt an, um mit ihm zu trainieren, wobei etwa die Hälfte von ihnen Frauen sind. Zu seinen professionellen Schützlingen gehört beispielsweise die Britin Kelly Hayes, die sich gerne vor ihren großen Kämpfen hier vorbereitet. Und zugleich genießt sie den Service der umliegenden Hotels. In denen ist Strandurlaub mit Infinity-Pool vor der Suite und Wohlfühl-Therapien im mondänen Spa ebenso möglich, wie die Golfpartie auf exquisiten Plätzen, nur Schritte entfernt.

Fazit

Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt, einen herausfordernden Sporturlaub mit Muay Thai und MMA zu verbringen, dann ist Thailand ganz sicher eine der besten Adressen dafür. Und man hat die Auswahl zwischen dem Lichterzirkus im pulsierenden Bangkok oder der romantischen Trauminsel Koh Samui.

Philippinen

Die Philippinen bieten kilometerlange Strände, türkisfarbenes Meer, atemberaubende Tauchgebiete und eine bezaubernde Natur. Den Namen verdanken die Inseln dem spanischen Entdecker Ruy López de Villalobos.

Auf der Insel können die steilen Reisterrassen von Banaue besichtigt werden. Die in Luzon befindlichen Bauwerke zählen zu den ältesten Sehenswürdigkeiten ihrer Art. Soweit das Auge reicht, erheben sie sich wie riesige, smaragdgrüne Treppenstufen aus den den Bergen Nord-Luzons. Die riesigen Reisfelder wurden vor mehr als 2.000 Jahren vom Volk der Ifugao angelegt und gehören seit mehreren Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bis heute werden die Terrassen durch ein einfallsreiches Bewässerungssystem mit Wasser versorgt. Betrachtet man diese Reisterrassen genauer, dann erkennt man in ihnen ein gewaltiges Amphitheater. Etwa 16 km von Banaue entfernt liegt ein kleines Dorf namens Batad. Von dort beginnt ein steiler Aufstieg zum beeindruckenden, 35 m hohen Tappia-Wasserfalls. Die Wanderung lohnt sich in jedem Fall, denn dem Betrachter erwartet ein atemberaubendes Panorama über das gesamte Tal und zeigt den ganzen Umfang des gigantischen Bauwerks.

Mehrere Hundert Kilometer weiter westlich, verleiht die Küstenstadt Vigan den Eindruck, als sei die Zeit stehengeblieben. Man fühlt sich in die spanische Kolonialzeit zurückversetzt. Heute ist diese Altstadt das letzte Überbleibsel der 300-jährigen Herrschaft der Spanier auf den Philippinen.

Doch damit nicht genug. Grandiose Naturschönheiten, türkisfarbenes Meer und endlose Sandstrände, damit trumpfen die Philippinen auf und sorgen für unvergessliche Momente. Frozen moments in your life. Die Inseln verfügen über die längste Küstenlinie der Welt und unzählige Traumstrände mit beeindruckenden Tauchrevieren, wie dem Apo Reef oder dem Tubbataha Reef. Das Wasser ist kristallklar. Adlerrochen, Meeresschildkröten und kleinere Haie sind hier oft anzutreffen.

Die etwa 7.000 Inseln der Philippinen haben für jeden etwas Besonderes zu bieten. Als eine der exklusivsten zählt Pamalican, ein winziger Punkt in der Sulusee. Das einzigartiges Luxusresort – Amanpulo –kann nur mit einem Privatflug direkt aus Manila erreicht werden. Tropische Strände und zahlreiche Wassersportmöglichkeiten, wie Windsurfen, Segeln oder Seekajakfahren locken jährlich 1000 Gäste an.

Die Insel Palawan, auch bekannt als die „Last Frontier“ der Philippinen ist eine weitere Sehenswürdigkeit. Die vom Regenwald bedeckte Westküste der Insel ist bis auf einige kleine Küstenorte fast unberührt. Vor der Nordwestspitze liegt der Bacuit-Archipel, der es in Bezug auf atemberaubende Landschaften mit Orten wie Guilin in China und der Ha-Long-Bucht in Vietnam problemlos aufnehmen kann. Einsame weiße Sandstrände und schroffe Felsformationen – einige sind bis zu 100 Meter hoch. Der nahelegenden Subterranean-River-Nationalpark kann mit den längsten tauchbaren Untergrundflüssen punkten.

Der puderweiche Sandstrand auf der Insel Boracay gilt als schönster Strand des Landes. Er ist so weiß, dass er in der Nacht zu leuchten beginnt und sich dabei sogar rosa färbt, wenn sich die untergehende Sonne in ihm reflektiert. Daher ist der White Beach auch der Diamant des Philippinen-Tourismus. Bekannt ist diese Insel vor allem auch für die perfekten Bedingungen für das Kite- und Windsurfen. Auch das Nachtleben hat hier seine ganz eigenen Reize und bietet zahlreiche Unternehmungen.

Java - Indonesien

Java ist die bevölkerungsreichste Insel der Welt. Bei nur etwa 60% der Fläche von Großbritannien, leben auf Java doppelt so viele Menschen. Und Java ist voller Attraktionen. Zu denen gehören auch aktive Vulkanen, fantastische, historische Tempel, monumentale Denkmäler, tiefe und riesige Seen und Teeplantagen so weit das Auge reicht.

Indonesiens Hauptstadt Jakarta ist ein beeindruckend verrückter Ort. Viele Indonesier fahren nur nach Jakarta, wenn Sie zum Flughafen oder zu einem Arzt mit speziellen Fähigkeiten müssen. Jakarta ist groß, nein riesig. Es ist die größte Stadt Südostasiens und die zweitgrößte Metropolregion der Welt.

Hoch aufragende Einkaufszentren, Straßenessen, Tiermärkte, Denkmäler und vieles mehr machen Jakarta zu einem Angriff auf die Sinne. Die goldene Flamme des Nationaldenkmals, die National Cathedral und die Grand Mosque stehen einträchtig nebeneinander. Auf dem alten Marktplatz sind Stände mit Computerspielen oder Digitaluhren gleich neben denen mit Kunsthandwerk und handgefertigten buddhistischen Gebetsketten zu finden. Und Jakarta ist laut. Zur Rushhour geht auf den Straßen nichts mehr. Ist die vorbei, kriecht die Blechschlange unendlich langsam durch die Stadt. Und Jakarta ist überaus freundlich. Es gibt nur wenige muslimische Orte auf der Welt, an denen die Menschen derart tolerant sind, wie eben in Jakarta.

Wer eine Pause von den Staus, gedrängt vollen Straßen und der Dunstglocke über Jakarta brauchen, für den ist ein Ausflug in den Botanischen Garten nahe der Stadt Bogor eine Empfehlung; nur eine Stunde mit dem Zug entfernt.

Der Mount Bromo ist bei indonesischen und internationalen Touristen beliebt und einer der landschaftlich schönsten Orte Indonesiens. Ein Ausflug nach Bromo bedeutet im Allgemeinen, sehr früh aufzustehen , denn die Touren dorthin starten gegen 03.00 Uhr in der Früh. Zur Belohnung gibt es einen unvergesslichen Sonnenaufgang am Aussichtspunkt Penanjakan, der sich wie die Sonne ins Gehirn einbrennt. Vom Rand des Kraters des Mount Bromo ist die Fernsicht derart famos, dass sogar Borneo zu sehen ist.

Und der Krater selbst ist ein schaurig schöner Anblick. Schwaden dichten Dampfes steigen aus Felsspalten auf und der Blick in die Tiefe beschert einem ein Sandmeer, denn die Dünenlandschaft wirkt fast wie eine Wüste. Um den Mount Bromo locken der Tengger und vor allem der artenreiche Semeru Nationalpark zu weiteren Erkundungen.

Wie auf einem anderen Planeten fühlen sich Bergwanderer aqm Mount Ijen. Dieser Ort lässt jede Zeit und Dimensionen verschwinden. Der Krater des Mount Ijen ist die Heimat des größten und stark sauren Kratersees der Welt. Und geheimnisvoll sind die blauen Flammen, die die immer wieder aus Spalten empor züngeln. Das Schwefelgas entzündet sich leicht und sieht im Mondlicht aus, als wenn es ausschließlich blau brennt. Um dieses faszinierende Schauspiel zu erleben ist eine Nachtwanderung notwendig. Eine gute Taschenlampe ist absolut notwendig, denn der Pfad ist nicht ausgeleuchtet. Und wer in den Krater hinabsteigen will, der sollte wegen der Schwefelgase unbedingt eine Atemmaske mitnehmen. Die gibt es recht günstig bei den Unternehmen, die geführte Touren anbieten und an den Ständen am Fuße des Vulkans. Kriecht die Sonne über den Horizont, wird es am Berg emsig. Bergleute aus der Umgebung ernten den Schwefel in großen Brocken, die in schwer beladenen, handgeflochtenen Körben ins Tal getragen wird.

Surabaya ist Indonesiens zweitgrößte Stadt und wegen ihrer Geschichte überaus interessant. Die Schlacht von Surabaya war ein Wendepunkt im indonesischen Unabhängigkeitskampf gegen die Holländer. Dazu sind im Museum einzigartige Exponate zu sehen, die auch einem Ausländer die Bedeutung des Denkmals von Soekarno vermitteln, dem ersten indonesischen Präsidenten.

Die Tabakwarenfabrik in Surabaya offeriert unterhaltsame Touren durch den betrieb, in dem Zigaretten von Hand gerollt werden. Und im arabischen Viertel vergeht bequem ein ganzer Tag beim Stöber nach Kleidung, dem Naschen von zuckersüßen Datteln, gefüllt mit Kaffee und beim Genuss eines milden aber starken Kaffees, frisch aufgekocht in der Kupferkanne.

Yogyakarta ist wegen der beiden antiken Tempel Borobudur und Prambanan unbedingt einen Besuch wert. Borobudur ist ein atemberaubender buddhistischer Tempel mit üppigen, vom Dschungel bedeckten Hügeln im Hintergrund. Der wunderschöne, makellos gepflegte tropische Garten lädt zum entspannen ein. Hat man sich durchgerungen, den Tempel zu besteigen, erwarten den Besucher monumentale Buddha-Statuen mit stoischer Ruhe und riesige Steinglocken.

Jakarta
Jakarta

Prambanan ist ein Hindu-Tempel mit vielen antiken Statuen. Leider ist der Tempel im Laufe der Jahre durch Erdbeben beschädigt worden, sodass er nicht mehr ganz vollständig in seiner Pracht zu sehen ist. Lokale Universitätsstudenten bieten oft kostenlose Führungen durch den Tempelkomplex an.

Nahe Yogyakarta türmt sich majestätisch der Mount Merapi auf, der trotz reichlich Konkurrenz der aktivste Vulkan Indonesiens ist. Kletterpartien zum Krater sind möglich aber nur für gut trainierte Bergwanderer empfehlenswert. Die Tour beginnt vor Mitternacht, wobei nach rund vier Stunden das Ziel erreicht wird. Der Aufstieg ist sehr steil und sandig, was festes Schuhwerk und eine Taschenlampe, besser eine Stirnleuchte unerlässlich machen.

Einen anstrengenden aber unbändigen Spaß bescheren die Goa Pindul Höhlen ihren Besuchern. Durch die Kavernen fliesst ein Wildwasser. Mit dem Schlauchboot jagt man durch Höhlenhallen voller Fledermäuse, Steigungen im Flussbett scheinen das Boot schweben zu lassen, bis letztendlich ein Sprung über das Kliff eines Wasserfalls für eine ausgiebige Dusche sorgt.

Mit dem Bus ist das Dieng-Plateau gut erreichbar. Dieses Hochplateau ist eine Brutstätte vulkanischer Aktivität und fühlt sich ganz anders an, als der Rest Indonesiens. Die Hauptattraktionen sind die farbigen Seen, der antike Hindu-Tempel und Sikandang. In diesem Krater brodelt Schlamm und immer wieder entweichen vulkanische Gase mit lautem Zischen oder meterhohen Fontänen, die tief aus der Erdkruste kommen. Erstaunlich ist, dass es hier nachts empfindlich kalt werden kann.

Indonesien ist mit 200 Millionen Menschen das größte muslimische Land der Welt. Alle Inseln, mit Ausnahme von Bali, sind von überaus toleranten Muslimen bevölkert. Trotz aller Toleranz ist es ratsam, keine freizügige Kleidung zu tragen. respektvoll zu kleiden. Badekleidung ist an einem Hotelstrand möglich. An freien Stränden baden die menschen hier in langen, dünnen Hosen, selten in Shorts und mit einem T-Shirt bekleidet.

Die Leute sind herzlich und überfreundlich. Ausländer werden regelmäßig angesprochen, um ein gemeinsames Foto gebeten oder gestoppt, um eibnfach ein paar Worte Englisch zu sprechen. Und mit den Einladungen zum Essen kann ein Reisender bequem den gesamten Urlaub über schlemmen, ohne ein einziges Restaurant besuchen zu müssen. Zudem ist Java deutlich günstiger als Bali. Auf dem Land oder entlang der Küste sind keine internationalen Restaurants zu finden. Das ist aber auch nicht notwendig, denn die indonesische Küche ist überaus lecker und gesund. Trotzdem ist das Herz Indonesiens noch immer ein Geheimtipp. Es gibt wenige und nur kleine touristische Zentren. Selbst Frauen können allein die Insel erkunden, denn die Bevölkerung achtet sehr darauf, dass Gästen kein Unheil widerfährt.